Der Pano Zero Client
Der Zero Client ist das Herzstück von Pano Logic. Er besteht aus einem kompakten, speziell für die Desktop Virtualisierung entwickelten Endgerät, dass am Arbeitsplatz des Nutzers Monitor, Tastatur, Maus und andere USB Peripheriegeräte mit der DVM verbindet, die auf dem Hypervisor-Server läuft. Er trägt den Namen Zero Client, weil er im Gegensatz zu Thin Clients und PC Endgeräten keine CPU, keinen lokalen Speicher und kein Betriebssystem enthält. Deshalb verbraucht er auch extrem wenig Energie – durchschnittlich weniger als fünf Watt. Ein Zero Client ist sicher vor Manipulationen und speichert keine Daten im Gerät. Noch wichtiger ist, dass keine Verwaltungssoftware für Endgeräte benötigt wird. Dies bedeutet, dass Keine Patch-Verwaltung, keine Firmware-Updates und keine Lizenzgebühren für lokale Betriebssysteme oder Upgrades entstehen, was die Kosten für die Bereitstellung virtueller Desktops erheblich reduziert und gleichzeitig die laufende IT Produktivität verbessert.
Die Abbildung rechts zeigt die Rückseite
des Zero Clients und die verschiedenen Anschlüsse für Desktop Komponenten. Hier
befinden sich ein primärer DVI-D/VGA Videoanschluß, ein sekundärer HDMI-Videoanschluss für den Betrieb als Dual-Monitor-System, eine RJ-45 Ethernet Buchse, vier USB
Steckverbindungen und ein analoger Audio Ein-/Ausgang für Kopfhörer oder Lautsprecher und Mikrofon.
Im Gegensatz zu den
meisten Thin Clients benötigt der Pano Zero Client keinerlei USB- oder andere
Treiber. Stattdessen verwendet Pano Logic nur native Windows XP/7 Treiber aus
der angeschlossenen DVM. Die Kommunikation zwischen dem DVM-Betriebssystem und
den Anschlüssen des Zero Clients funktioniert im Grunde wie bei einem Systembus
oder Chip-Set eines PCs. Mit diesem System wird die
Performance bei der Wiedergabe von Videos oder anderen Multimediadateien
verbessert und die Bereitstellung vereinfacht, da alle, den USB-Normen entsprechenden USB-Geräte ohne
weiteren Support mit der DVM benutzt werden können.
Anders als bei den Thin Clients, müssen die Hersteller hier keine speziellen Treiber schreiben oder bereitstellen, um Peripheriegeräte wie Scanner oder Drucker mit dem Endgerät zu verbinden. Stattdessen können Standard-Windows-Treiber benutzt werden.
Auf der Oberseite hat der Zero Client ein einziges User-Interface-Element, den „Pano Knopf“ (Pano Button®).Der Knopf zeigt einerseits den Verbindungsstatus an, er schimmert blau, wenn die Verbindung zur DVM besteht, und ermöglicht dem Nutzer andererseits eine Unterbrechung der DVM und die Rückkehr zum Anmeldedialog. Durch Drücken des Knopfes wird der Zero Client wieder mit dem Pano Manager verbunden und der Nutzer kann den Anmeldedialog verwenden, um sich von der jetzigen DVM ab- und bei einer neuen DVM anzumelden. Den Knopf kann man als virtuelles Equivalent zu der Ctrl-Alt-Del Eingabe sehen, mit der man die Kontrolle über einen physikalischen PC wiedererlangt.
Auf dem Anmeldedialog
kann man außerdem die Option anklicken, die momentane DVM in einen speziellen
Papierkorb zu verschieben, der vom VMware vCenter verwaltet wird. Diese Option
haben nur Nutzer, die ihre DVMs aus der Permanently Assigned Desktop Collection
beziehen. Diese Option wird normalerweise genutzt, wenn der Nutzer einen Virus
oder einen Defekt in seinem DVM Betriebssystem oder einer anderen Anwendung
vermutet. Nachdem die DVM in den Papierkorb verschoben wurde, erhält der Nutzer
eine neue DVM (ein Klon aus dem Template der Collection), wenn er sich zum
nächsten Mal anmeldet. So können Nutzer sofort weiterarbeiten, ohne auf die
Hilfe eines IT Mitarbeiters zu warten.
